Der größte Teil unserer Flächen ist Ackerland. Was hier heranwächst, ist der eigentliche Kern des Betriebs – auch wenn im Hofladen meist das Gemüse ins Auge fällt.
Was bei uns wächst
Wir bauen Winter- und Sommerweizen, Sommergerste, Dinkel, Roggen und Hafer an, dazu Kartoffeln. Ein großer Teil der Fläche steht in Klee- und Luzernegras – dazu unten mehr.
Einen Teil des Getreides verarbeiten wir selbst weiter: Dinkel wird entspelzt, zu Mehl vermahlen und als gereinigtes Speisegetreide angeboten.
Ohne Gentechnik
Auf unseren Feldern steht kein gentechnisch verändertes Saatgut – und es kommt auch nichts davon ins Futter. Das Schild am Feldrand ist keine Werbung, sondern eine Selbstverpflichtung, die jedes Jahr überprüft wird.
Ebenso wenig kommen chemisch-synthetische Spritzmittel oder Mineraldünger zum Einsatz. Was dem Boden Kraft gibt, muss vom Hof selbst kommen. Als Demeter-Biohof unterstützen wir die Fruchtbarkeit des Bodens zusätzlich mit unseren biodynamischen Präparaten (Hornmistpräparat und Hornkieselpräparat).
Klee und Luzerne: der Dünger, der auf dem Feld wächst
Rund ein Drittel unserer Ackerfläche steht in Klee- oder Luzernegras. Diese Pflanzen holen Stickstoff aus der Luft und binden ihn im Boden – genau den Nährstoff, den das Getreide im Jahr darauf braucht. Ihre tiefen Wurzeln lockern den Boden und schützen ihn im Winter vor Erosion.
Der Aufwuchs geht als Heu und Grundfutter an den Partnerhof unserer Futter-Mist-Kooperation – und von dort kommt der Mist zurück auf unsere Felder.
Diese Abfolge über mehrere Jahre ist gleichzeitig der beste Schutz gegen Unkraut und Krankheiten.
Ein Teil bleibt auf dem Hof
Nicht alles Getreide geht in den Verkauf: Ein Teil wird geschrotet und dient unseren Legehennen als Futter. So bleibt der Kreislauf zwischen Feld und Stall geschlossen.