Auf rund anderthalb Hektar bauen wir das Gemüse an, das später im Hofladen und am Marktstand in der Kiste liegt – im Gewächshaus und draußen auf dem Acker.
In unserem Gewächshaus
In unserem 300 m² Gewächshaus wachsen je nach Jahreszeit Tomaten, Gurken, Paprika, Auberginen, Zucchini, Feldsalat und verschiedene Kräuter. Unter dem Dach beginnt die Saison früher und endet später als draußen – so gibt es auch in den Wintermonaten frisches Gemüse aus Preith.
Die Jungpflanzen ziehen wir teilweise selbst vor. Der andere Teil kommt von der Bioland-Gärtnerei Natterer, die auf die Anzucht spezialisiert ist. Dort bekommen die Setzlinge die optimalen Bedingungen, die sie in den ersten Wochen brauchen.
Unser Gemüseacker
Am Acker wächst das, was Platz und Zeit braucht und bei unserem Jura-Klima auch draußen reif wird.
- Karotten, rote Rüben, Sellerie, Pastinaken und Petersilienwurzel
- Kohlrabi, Grünkohl, Weiß-, Rot- und Spitzkraut
- Lauch, Zwiebeln, Mangold, Mais, Bohnen, Zucchini, Kürbis und Salat
- Kartoffeln auf gut einem Hektar
Gepflanzt wird mit der Maschine, gehackt und geerntet von Hand. Zwischen den Reihen bleibt Platz, damit wir durchkommen – Unkraut lässt sich hier nur mechanisch bekämpfen.
Unsere Traktoren sind mit GPS ausgestattet. Das hilft uns, mit unserer Pflanzmaschine in geraden Reihen zu pflanzen und so das Beikraut zwischen den Reihen mit unseren Hackanbaugeräten maschinell entfernen zu können – eine große Arbeitserleichterung. Das Beikraut in der Reihe, also zwischen den einzelnen Pflanzen, lässt sich nur per Hand entfernen. Deswegen sieht man uns in der Hauptsaison viele Stunden mit der Handhacke auf dem Acker.
Ohne Chemie – dafür mit Handarbeit
Wir verzichten vollständig auf chemische Dünge- und Pflanzenschutzmittel. Das bedeutet vor allem eines: viel Handarbeit. Beikraut zwischen den Reihen können wir mit unserer Reihenfräse bearbeiten. Alles andere wird gehackt und gezupft, damit das Gemüse Licht und Platz bekommt. Viel Aufwand, dafür gesundes und richtig leckeres Gemüse.
Ein paar Eindrücke