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Biohof Daum Demeter-Hof in Preith
Familie Daum vor dem Hof

Unser Hof

Der Moierhof liegt mitten in Preith, direkt gegenüber der Kirche. 1989 haben wir den Betrieb vollständig auf die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise umgestellt – seither gilt für jeden Acker und jedes Erzeugnis das Demeter-Regelwerk.

Der Hof in Zahlen

1989Umstellung auf Demeter
1,5 haGemüse
300 m²Gewächshausfläche
180Legehennen
Scheune des Moierhofs mit Photovoltaikanlage auf dem Dach
Unsere Scheune – das Dach liefert Strom.
Hofgebäude mit Holzfassade und blühender Feuerdorn-Hecke
Der Hof mitten in Preith.
Familie Daum vor dem Hof zwischen Sonnenblumen
Drei Generationen auf dem Moierhof.
Heuernte auf der Wiese hinter der Scheune
Heuernte

Als noch Kühe im Stall standen

Über Jahrzehnte gehörten Rinder selbstverständlich zum Moierhof. Sie fraßen unser Gras und Heu, und ihr Mist ging als Dünger zurück auf die Felder – der Kreislauf schloss sich auf dem eigenen Hof.

Vor einiger Zeit mussten wir uns von der Herde trennen. Die verschärften EU-Bio-Richtlinien sehen eine Weidepflicht vor. Das war bei unserer Lage mitten im Dorf nicht möglich, deswegen haben wir unsere Tiere Anfang 2026 schweren Herzens abgegeben.

Rind im Stall des Moierhofs
Unsere Rinder – ein Stück Hofgeschichte.
Blick in den Rinderstall
Für eine Weide direkt am Stall fehlte uns die Fläche.

Der Kreislauf hat sich erweitert

Was bleibt, ist der Gedanke dahinter. Kreislaufwirtschaft und das Zusammenspiel aus Tierhaltung und Ackerbau ist ein wichtiger Grundgedanke der biologisch-dynamischen Landwirtschaft. Heute arbeiten wir dafür mit einem befreundeten Demeter-Biohof zusammen: Unser Heu und unser Grundfutter gehen zu seinen Tieren, und von dort kommt der Mist zurück auf unsere Felder. Eine Futter-Mist-Kooperation nennt sich das – ein Kreislauf, der eben über zwei Höfe läuft statt über einen.

Heuernte mit Traktor und Ladewagen
Unser Heu geht an den Partnerhof.
Mist wird auf den Anhänger geladen
Und der Mist kommt zurück auf unsere Felder.

Ohne Chemie, dafür mit Handarbeit

Chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel kommen bei uns nicht aufs Feld. Die Bodenfruchtbarkeit halten wir mit weiter Fruchtfolge, Klee- und Luzernegras sowie Zwischenfrüchten in Schwung – dazu der Mist aus dem Hühnerstall und vom Partnerhof.

Das macht manche Arbeit aufwendiger: Beikraut wird bei uns gehackt, nicht gespritzt. Dafür wissen wir bei jedem Kopf Salat, woher er kommt und welche Arbeit darin steckt.

Unsere Zertifizierung

Unser Betrieb wird jedes Jahr vom Demeter-Verband und von ÖkoP, einer staatlichen Öko-Kontrollstelle, überprüft – auf den Feldern, im Stall, im Lager und in den Aufzeichnungen. Unsere Demeter-Betriebsnummer lautet 11325, die Öko-Kontrollstellennummer DE-ÖKO-037.

Zu unseren Zertifikaten